Hüttenkopf (2.180m)

Gras- und Schrofenhänge (I) zum Gipfel, von dem aus man eine schöne Aussicht auf das Sonnenplateau der Mindelheimer Hütte hat; rund 35 Minuten ab Hütte.

Kemptner Köpfl (2.191m)

Häufig gemachter und beliebter Hüttengipfel. Auf dem markierten Wanderweg (Nr. 441) in Richtung Kemptner Scharte und dann am steiler werdenden Gratrücken zum Gipfel. Die letzen Meter kurze Kletterpassage (I); rund 30 Minuten ab Hütte.

Angererkopf (2.266m)

Hübscher felsiger Gipfelaufbau, zählt zu den Hausbergen der Mindelheimer Hütte. Zunächst auf dem Weg (Nr. 444) unterhalb der Südflanke querend bevor der Weg in einer Linksschleife in Richtung Geißhorn weiterführt, verläßt man diesen und steigt rechts haltend weglos über steile Grashänge zur südlichen (rechten) Doppelscharte zwischen Liechel- und Angererkopf auf. Den ersten Gratturm etwas absteigend auf der Wildental-Seite umgehen. Über eine kurze plattige Felsstufe zu den Geröllhalden der Nordflanke und weiter über den flacher werdenden Westgrat zum Gipfel. (I-II); rund 1 Stunde ab Hütte.

Liechelkopf (2.383m)

Zu unrecht selten besuchter Gipfel mit beeindruckenden Tiefblicken ins Wildental. Auf dem Weg (Nr. 444) in Richtung Geißhorn. Bevor der Weg in dem großen Kar unterhalb des Liechelkopfs wieder ansteigt nordwestlich rechts haltend und weiter weglos über Geröll und Gras hinauf in den Sattel zwischen Geißhorn und Liechelkopf. Aus dem Sattel über den SSW-Rücken (Pfadspuren) zum Gipfel. (I); rund 1 ¼ Stunden ab Hütte.

Elferkopf (2.387m) und Zwölferkopf (2.208m)

Diese beiden typischen Allgäuer Grasberge erreicht man vom Gipfel des Liechelkopfs über einen sehr ausgesetzten Gratübergang (II), der von zwei begrünten Türmen unterbrochen wird. Diese Tour ist nur etwas für sehr erfahrene Bergsteiger, die sich im Allgäuer Steilgras Zuhause fühlen. Als Allgäuer Pflanzenparadies wetteifert der Elferkopf mit der Höfats und dem Linkerskopf; rund 2 ½ Stunden ab Hütte.

Geißhorn (2.366m)

Ein botanisch interessanter und lohnender Gipfel. Auf dem markierten Wanderweg (Nr. 444) westlich in Richtung Geißhorn. Nach der Einsattelung zwischen dem Geißhorn und dem Wildengundkopf quert man die Ostflanke über eine Geröllhalde bis zum Südkamm und gelangt über diesen unschwierig zum Gipfel; rund 1 ½ Stunden ab Hütte.

Von der Mindelheimer Hütte zur Fiderepasshütte (Krumbacher Höhenweg)

Äußerst lohnende Wanderung mit einmaliger Aussicht auf die zentralen Berge des Allgäuer Hauptkamms. Von der Mindelheimer Hütte auf dem Weg (Nr. 443) ca. 100 Höhenmeter in Richtung Obere Angererhütte absteigen. Kurz vor dieser folgt man dem Wegweiser links haltend und quert, mehr oder weniger ohne Höhenverlust, unterhalb den Schafalpenköpfen bis zu der Abzweigung vor der Taufersbergalpe. Nun folgt ein mäßig steiler Aufstieg zur Fiderescharte oder Saubuckelscharte (2.199 m). Von der Scharte aus kann man bereits die ca. 150 Höhenmeter tiefer gelegene Fiderepasshütte erkennen. 2 ½ -3 Stunden.

Von der Mindelheimer Hütte zur Oberen Widdersteinalp

Botanisch sehr interessante Wanderung. Vor allem zu Beginn des Bergsommers (nach der Schneeschmelze) wandert man am Gemstelkoblach über einen Blumenteppich der seinesgleichen sucht. Auf dem markierten Weg in Richtung Geißhorn weiter über den flachen Rücken des Gemstelkoblach zum Gemstelpaß (bei Nebel schwierige Orientierung). Vom Gemstelpaß leicht ansteigend zur Oberen Widdersteinalp (2.010m). 2 ½ -3 Stunden.

Von der Mindelheimer Hütte zur Rappenseehütte

Landschaftlich hervorragend schöner und beliebter Hüttenübergang, der als Tagesetappe zur großen Allgäu-Durchquerung zählt. Zunächst auf dem Weg (Nr. 445 Speicherweg) ca. 500 Höhenmeter bis zum Haldenwanger Bach absteigen. Danach über einen zum Teil in den Fels gesprengten Weg hinauf zum Schrofenpaß, weiter in einem nördlichen Bogen um den Grüner herum zum breiten, fast ebenen Sattel am Schänzle. Vorbei an der Oberen Biberalp und weiter durch den wildromantischen Mutzentobel (Vorsicht bei Nässe). Die botanisch ungemein interessanten Westhänge des Rappenköpfles querend bis zur Schafalp und weiter in Richtung Mußkopf, bis man auf den breit ausgetretenen Weg trifft, der von der Enzianhütte heraufführt. Zum Schluß über mäßig steile Kehren hinauf zur Rappenseehütte (2.091 m). 4 ½ - 5 Stunden.

Via Alpina

Die Via Alpina ist ein Europäischer Fernwanderweg der sich über den gesamten Alpenbogen hinweg erstreckt. Hierbei wurden keine neuen Wege angelegt sondern bereits bestehende Wanderwege zu einem riesigen Wegenetz miteinander verknüpft. Der „Rote Weg“ kommt von der Oberen Widdersteinalp, führt an der Mindelheimer Hütte vorbei über den Krumbacher Höhenweg und den Panoramaweg zum Guggersee und von dort hinunter nach Birgsau.
Weitere Informationen zur Via Alpina unter www.via-alpina.org

Wer´s sportlich will -

ich schaff die Gipfel in einem Tag.